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Kinderfest 2009

Petrus muss ein Schwarzauer sein…

Bange Blicke nach oben, daran erkannte man das Organisationsteam des 30. Schwarzauer Kinderfestes am vergangenen Samstagvormittag. Während der Aufbauarbeiten regnete es noch in Strömen, bis pünktlich um 13:30 Uhr erste blaue Flecken am Himmel zu sehen waren, und es über den Nachmittag richtig schön wurde. War die Radlwallfahrt nach Altötting, ein Monat zuvor, also doch nicht umsonst!
   
   

Das Schwarzauer Kinderfest war 2009 wieder ein voller Erfolg. In einer kurzen Ansprache hob der 2.Bürgermeister Robert Liedl die Einzigartigkeit der Veranstaltung hervor. Viele der Eltern, die heute mit Ihren Kindern zum Kinderfest kommen, waren bei den ersten Malen selber als Kind dabei.

250 Kinder und mindestens noch einmal so viele erwachsene Begleiter wurden gezählt, und Alle hatten Ihren Spaß.

Gleich zu Beginn, vor dem Eingang des Spielplatzes hatten die angehenden Floriansjünger und deren Eltern die Möglichkeit in Autos der Feuerwehren Trostberg und Oberfeldkirchen mitzufahren. Viele haben gleich der Reihe nach alle Drei durchprobiert, wobei das hochmoderne Löschfahrzeug aus Oberfeldkirchen besonders gut ankam. Klar, dass die meisten der Kinder später auch zur Feuerwehr gehen wollen. Gleich daneben lud wieder die Pferdekutsche von Georg: Sperger zu einer gemütlichen Rundfahrt mit zwei stattlichen PS ein.

Bei vielen lustigen Spielen konnte man mit Glück und Geschick Punkte sammeln und schließlich einen der tollen Preise gewinnen. Diese wurden wieder von den schon jahrelangen Sponsoren –Firma Kumminger, den Trostberger Banken, Schwarzauer Geschäften uvam gestiftet. Die Kleinsten wühlten im Guatlplanschbecken nach den begehrten Süßigkeiten oder erzeugten wunderbar schillernde Riesenseifenblasen. Beim Erbsenschlagen, Luftballon spickern und dem Gummibärchen schleudernden Räuber Hotzenplotz konnte man seine Treffsicherheit unter Beweis stellen. Viele der Kinder, vor allen Dingen die Mädchen ließen sich phantasievolle Gesichtsmasken schminken. Unzählige bunte Luftballons stiegen im Laufe des Nachmittags in den mittlerweile blauen Himmel.

Eine besondere Attraktion war der Kletterturm, der den Spitznamen „Riegerturm“ erhielt, da er durch eine großzügige Spende der Papierfabrik Rieger finanziert werden konnte. Auf der Adelholzener Hüpfburg tobten sich die Kinder nach Lust und Laune aus.

Im Kasperlzelt verfolgten die kleinen Besucher mit großen Augen das Abenteuer, das der Kasperl mit dem hinterlistigen Zauberer zu bestehen hatte. Aber auch diesmal bereitete Autorin Christine Falterer der Kasperlgeschichte einen glücklichen Ausgang.

Interessiert verfolgten Kinder und Erwachsene die Vorführungen der Malteser Hundestaffel, die in diesem Jahr zum ersten Mal ihr Können beim Schwarzauer Kinderfest demonstrierte.

Spiel und Spaß machen Hunger, so hatten die Damen am Kuchen- und Brotzeitstand alle Hände voll zu tun. Aber wie jedes Jahr musste sich auch niemand hungrig auf den Heimweg machen.

Auf diesen Heimweg machten sich die Kinder nur ungern, es hätte nach Ihnen noch weit in den Abend dauern können. Aber irgendwann musste das Team um Hans Aitl an das Aufräumen denken. Eines ist allen Beteiligten klar: das können nur die ersten dreißig Jahre des Schwarzauer Kinderfestes gewesen sein, nächstes Jahr geht es sicher weiter Und mit Petrus wird man sich auch dann wieder einig!